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AFFiRiS entwickelt synthetische Impfstoffe gegen chronische Krankheiten mit dringendem medizinischen Bedarf und attraktiven Märkten. Die antigenen Determinanten dieser Impfstoffe sind kurze Peptide, die als B-Zellepitope fungieren. Ziel ist es, Antikörper-Immunantworten hervorzurufen, die die jeweilige Zielstruktur mit der entsprechend angebrachten Spezifität adressieren. Zytotoxische T-Zellantworten werden ebenso vermieden wie autoimmune T-Helferzellinduktionen. Dies gelingt einfach dadurch, dass die Peptide zu kurz sind, um solche T-Zellen zu induzieren. Die jedoch notwendige T-Zellhilfe wird dennoch dadurch hervorgerufen, dass die Peptide kovalent auf ein Träger-Protein wie KLH gekoppelt werden.
Die Basis dieser Entwicklungen bildet die patentgeschützte AFFITOM®-Technologie. Sie liefert nicht nur einen einzelnen Impfstoffkandidaten für eine jeweilige Krankheit, sondern gleich einen ganzen Pool. Das ist deshalb möglich, weil sich die Technologie der sogenannten molekularen Mimikri bedient. Somit wird nicht das jeweilige Zielmolekül oder Fragmente davon als Antigen (z.B. ß-Amyloid bei Alzheimer) im Impfstoff eingesetzt, sondern eine davon verschiedene Aminosäuresequenz. Das bringt gleich mehrere Vorteile gegenüber der Konkurrenz, die darauf angewiesen ist, mit nativen Sequenzen zu arbeiten. Die wichtigsten davon sind: